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L’été en noir

TOP VIA H&M (ÄHNLICH) –  HOSE VIA EDITED (ÄHNLICH)  –  SCHUHE VIA EDITED 

Jedes Jahr erneut, beobachte ich in den heimischen Straßen eine sehr interessante Metamorphose. Einstig graue Mäuse verwandeln sich zusehends mehr in paradiesische Papageien, jeder bunter als der Nächste. Generell entwickelt sich die Stadt immer mehr in einen farbenfrohen Garten Eden, dank diverser Blumenläden, Obstständen und liebestrunkenen Sommerjunkies, die gefühlt jede Farbe des Regenbogens irgendwo an ihrem Körper zur Schau stellen müssen. Ich mein, es ist schließlich S-O-M-M-E-R!

Und auch wenn ich mit mir selbst das Abkommen geschlossen habe, dieses Jahr endlich alles anders zu machen, komme ich mir in all dem bunten Krams, den ich in den letzten Wochen in diversen Umkleiden angezogen habe, vor wie Emu aus der Sesamstrasse. Oder wie auf einem LSD Trip. Federboa inklusive.

Das mit dem Horizonterweitern ist tatsächlich doch einen Ticken kniffliger als gedacht. Sommer hin, Sommer her. Ich habe es auch wirklich versucht. Ich wollte auch ein bunter Vogel werden, der auf drei Kilometer Entfernung schon zu erkennen ist und bei dem sich jeder sofort denkt: oh ja, also so wie sie aussieht, hat sie vermutlich gerade den Sommer ihres Lebens.

Nur das ich gerade eben nicht den Sommer meines Lebens erlebe, sondern versuche eine elendige Bachelorarbeit zu produzieren, Geld zu verdienen und all meine übrige Energie in dieses Blogprojekt einfließen zu lassen, einfach weil es mir wichtig ist.

Ich habe mein buntes Federkostüm vorerst also wieder an den Nagel gehangen und mit einer Kombination aus Schwarz mit ein bisschen Schwarz, für die besondere Note, vorlieb genommen. Und fühle mich pudelwohl.

Was mich aber, abgesehen davon, das ich mich endlich wieder ein bisschen wie ich fühle, am meisten freut: mein Bewusstsein für Stil und modische Raffiniertheit erwacht langsam wieder zu neuem Leben. Wenn man nämlich auf einmal gar nicht mehr so viel laute, bunte, aufmerksamkeitheischende Dinge besitzt, lässt sich der Mangel an wahrem Stil auch nicht mehr so leicht kaschieren.

Ich glaube bei weitem nicht, dass ich schon annähernd an einem Punkt angekommen bin, an dem ich meinen persönlichen Stil vollständig gefunden habe. Vermutlich wird das nie so sein. Allerdings bin ich froh mich wieder auf die Reise dahin zu begeben und mich ernsthaft damit auseinanderzusetzen wie möglichst wenig eigentlich einen großen Effekt erzielen kann.

 

 

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français

L’été c’est le temps des couleurs. Les rues sont pleine de gens qui portent des vêtements très colorés. Mais aucune couleur est plus en vogue que rouge. Rouge est partout.

J’ai tenté être de la partie mais je ne me suis sentie pas bien. Les couleurs colorées ne sont rien pour moi. Je préfère des couleurs neutre et fais attention à la coupes de mon vêtements. Actuellement je cherche pour des vêtements rectiligne ou en lin. D’ici là, je porte mon bien aimé pantalon de EDITED et mon haut de H&M. J’aime que je ne puisse pas porter un soutif sous le. Ceci est le vrai sentiment de l’été!